Dienheimer Tafelstein

Militärische Reiter, adelige Tafeln und fruchtbare Böden

Im Mittelalter erhielten die adligen Familien Abgaben vom Volk: Schweine, Käse oder Wein. Die sogenannten „Tafelgüter“. Man vermutet, dass der Lagenname „Tafelstein“ darauf Bezug nimmt. Die Reben zwischen Dienheim und Ludwigshöhe wachsen auf tiefgründigem Löss, Lehm und Kalkmergel. Ideal für Riesling, Spätburgunder und andere Sorten. Die Böden sind fruchtbar mit gutem Wasserspeichervermögen. Der dort befindliche „Siliusbrunnen“ nimmt Bezug auf den Reiter Silius, der in einem römischen Reiterregiment diente und in den Rheinterrassen beerdigt wurde.

>> Zur weiteren Einzellage von Dienheim: Falkenberg

>> Zur Regionalgeschichte Dienheim: https://www.regionalgeschichte.net/rheinhessen/Dienheim.html

Bereich: Bereich Nierstein

Großlage: Güldenmorgen

Einzellage: Tafelstein

Gemeinde: Dienheim, Uelversheim

Gemarkung: Dienheim, Uelversheim

Rebfläche: 90 Hektar

Meereshöhe: 90-170 m

Exposition: Ost bis Südost

Primäre Bodenart

Löss Pararendzina

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E-Mail: info@rheinhessenwein.de

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