101 Wingertsheisjer und Geschichten
Weinbergshäuschen im Wonnegau
Entdecken Sie die im Wonnegau die große Vielfalt der Weinbergshäuschen - jedes mit einem eigenen Namen und einer ganz eigenen Geschichte!


101 Wingertsheisjer und Geschichten
Entdecken Sie die im Wonnegau die große Vielfalt der Weinbergshäuschen - jedes mit einem eigenen Namen und einer ganz eigenen Geschichte!

Gallé-Blick Bevor die Familie Gallé das Heisje erwarb, war es fast vollständig verfallen. Seitdem wurde es restauriert und wird liebevoll in Schuss gehalten. Über der Tür befindet sich das Familienwappen der Gallés mit der Jahreszahl 1988. Das abgesetzte Vordach soll die Form eines Fasses darstellen. Höhe: 186 Gemarkung: "Am Hinkelstein" Geschichte / Geschichten /Anekdoten: Das Heisje war fast vollständig verfallen und wurde durch das Wingut Gallé liebevoll…

Das Heisje wurde im Krieg als Bunker für den Osthofener Flakbeobachtungsposten gebaut. Nach dem Krieg wurde eine Holzhütte als Wingertsheisje auf den Bunker gebaut. Teile davon sind heute noch vorhanden. 2014 renovierte der Osthofener Weinring den Bunker als Aussichtspunkt, der schöne Blicke bis hin zur Bergstraße bietet und ein beliebter Foto-Hotspot ist. Architektonische Details: dreieckige Grundform, als Ausichtsplattform ausgearbeitet, mit Edelstahltreppe und Geländer der Bunkereingang wurde im Zuge der Renovierung 2014…

Die Kommandozentrale Dies ist eins der neun Wingertsheisjer, die 1766 von Unterfauth Hirschel in Auftrag gegeben wurden. In diesem befindet sich die Kommandozentrale der Wingertschütz. In der Treppe findet man die Jahreszahl 1977, scheinbar das Jahr der Renovierung. Hierbei wurde nur das Dach komplett verputzt. Damit die Bruchsteinwand sichtbar bleibt, wurden die Fugen mit Zement ausgefugt. Höhe: 206 Gemarkung: "Oben rechts am Alzeyer Pfad" Wissenswertes: Die Weinbergshut - Der Schutz der Trauben vor dem…

Das Ausgezeichnete Heisje Auch dieses Trullo gehört zu den von Unterfauth Hirschel in Auftrage gegebenen Trulli und wurde demnach 1766 erbaut. „Ausgezeichnet" wurde es 1996 von der Weinbruderschaft Rheinhessen. Die Auszeichnungsplakette befindet sich links neben dem Eingang und beweist, dass es sich um ein prämiertes Weinbergshäuschen handelt. Höhe: 190 Gemarkung: "Am Moorstein" Gemarkung: 1282: Marstene 1509: morsteyn 1934: Am Moorstein 1953: Hinter dem Morstein Heute: Am Moorstein Hier…

Die Miniaturburg Leckzapfen wurde im Jahre 1891 von dem Bruder des rheinhessischen Komponisten Wendelin Weißheimer, dem in Osthofen ansässigen Guts- und Mühlenbesitzer Gustav Friedrich Weißheimer (1831-1904) auf seinem gleichnamigen Weinberg erbaut. Das vor wenigen Jahren auf Initiative des Kulturnetzwerks Osthofen e.V. aufwendig restaurierte Bauwerk besitzt verblüffende Ähnlichkeit mit dem romantischen Märchenschloss Lichtenstein nahe der Schwäbischen Alb, dessen historisierender Wiederaufbau sich an…

Das Orientalische Heisje Hier sieht man ein gedrungenes Tonnendachhäuschen, welches ebenfalls im Jahre 1766 von Unterfauth Hirschel in Auftrag gegeben wurde. Es besteht aus drei Wänden, die Türöffnung zeigt Richtung Süden. Der Türrahmen stellt eine Besonderheit dar, da er die Form eines Zwiebelturms erahnen lässt. Höhe: 185 Gemarkung: "Auf dem Staatsbühl" Flurnamen: 1382: off Stahelbohel 1399: an stahelbuhel 1400: uff dm Stahelsbuhel 1600: uf dem Staßbühel 1681:…

Das Obere Brunnenheisje Dieses Wingertsheisje wurde bereits im frühen Mittelalter erbaut, nachdem die Quelle bereits in der Römerzeit gefasst wurde. 1980 wurde es durch die Gemeinde Westhofen restauriert. Ursprünglich gab es einmal zwei Brunnenhäuschen, dieses hier ist das „Obere". „Das Untere" wurde leider verfüllt. Höhe: 219 Gemarkung: "Oben rechts am Alzeyer Pfad" Geschichte / Geschichten / Anekdoten: Inschrift der Platte: Hier hat der Sage nach der Klapperstorch die Kinder…

Juliusturm Erbaut im Stil eines mittelalterlichen Wehrturms. Verwendung von Bruchsteinen, Backsteinen und barocken Teilen, unter anderem einen Grenzstein von 1600. Der Turm hat ein Erdgeschoss und einen ersten Stock, von dem man über eine Eisenleiter auf den Zinnengang gelangt. Nach dem Baubeginn im Frühjahr 1966, fand die Einweihung an Christi Himmelfahrt im Jahr 1971 statt. 1999 wurde der Turm renoviert. Er trägt den Namen seines Erbauers Julius Grünewald. Geschichte /…