


In der Ortslage finden sich sieben Dorfbrunnen, die durch ein Rohrleitungssystem von einer einzigen Quelle gespeist werden. Sie waren jahrhundertelang so bedeutend für die Wasserversorgung, dass die Gemeinde einen Brunnenwärter zur Pflege verpflichtete. Heute sind sie in ihrer Vielzahl ein Alleinstellungsmerkmal von Gundersheim und stellen eine Bereicherung des Dorfbilds dar. Sie spenden das ganze Jahr frisches Quellwasser und bereichern das Dorfbild.

1741 auf dem Gebiet des Pfalzhofs für den greiffenclauischen Amtmann erbauter Verwaltungssitz. Nach Erwerb durch die Gemeinde im Jahr 1853 Rat- und Schulhaus. Seit 1984 auch Heimatmuseum.

Im Dorfkern wurde in einer gemütlichen Ecke ein Platz zum Verweilen eingerichtet, den ein modern gestalteter Brunnen sowie eine alte Kelter ziert.

Erste urkundliche Erwähnung 1070. Außergewöhlich ist das 12 x 6 m große Altarbild der Künstlerin Damaris Wurmdobler. Hier vereinigt sich religiöse Vorstellung mit dem Ortsnamen Hochborn.

Die noch sichtbaren Umfassungsmauern sind die Reste eines gotischen Saalbaus der bereits 1496 erwähnt wurde. Die Kirche wurde im Verlauf des 17. Jh. aufgegeben und verfiel. Der angrenzende Kirchhof diente als Friedhof. Heute wird der Park auch für verschiedene Kulturveranstaltungen genutzt.

Die ehemalige Befestigungsanlage wurde erstmals 1354 erwähnt und bestand aus einer turmbewehrten Mauer, sechs befestigten Toren, Gräben und einem Wall. Die Wehrgänge (Letzen) umzogen früher den gesamten Flecken. Reste der Mauer kann man heute noch in der Straße “An der Letze" besichtigen. Sie trägt verschiedene Inschriften über Zerstörung und Wiederaufbau. Dort befindet sich auch der Pulverturm, der letzte erhaltene Wehrturm.

Das in den 1920er Jahren errichtete Hofgut bietet einen zum Restaurant umgebauten Kreuzgewölbekeller, in dem bis zu 50 Personen Platz finden. Allgemeine Informationen zu rheinhessischen Kuhkapellen Die Entstehung der typisch rheinhessischen Gewölbe geht ins frühe 19. Jahrhundert zurück. Damals wollten die Bauern den Ertrag ihres Viehs mithilfe von Stallhaltung erhöhen und die Hinterlassenschaften als Dünger für ihre Äcker nutzbar machen. Zunächst wurde das Vieh im Erdgeschoss der…

Juliusturm Erbaut im Stil eines mittelalterlichen Wehrturms. Verwendung von Bruchsteinen, Backsteinen und barocken Teilen, unter anderem einen Grenzstein von 1600. Der Turm hat ein Erdgeschoss und einen ersten Stock, von dem man über eine Eisenleiter auf den Zinnengang gelangt. Nach dem Baubeginn im Frühjahr 1966, fand die Einweihung an Christi Himmelfahrt im Jahr 1971 statt. 1999 wurde der Turm renoviert. Er trägt den Namen seines Erbauers Julius Grünewald. Geschichte /…