


Von dem ehemals großen Gutshof, der mit seinen Höfen, Baulichkeiten und Gartenanlagen bis zum Seebach reichte, ist nur noch dieses barocke Wohngebäude, das Stammhaus der Familie Orb, erhalten. Einige Gebäudeteile, wie die Kelleranlagen und der ins Haus integrierte Treppenturm, reichen bis ins 16. Jh. zurück. Bemerkenswert sind der schöne Torbogen und der aufwendige barocke Hauseingang, beidseitig verziert durch Nischenfiguren mit Löwenköpfen. Heute werden in den Räumen Wohnkultur vergangener…

1741 auf dem Gebiet des Pfalzhofs für den greiffenclauischen Amtmann erbauter Verwaltungssitz. Nach Erwerb durch die Gemeinde im Jahr 1853 Rat- und Schulhaus. Seit 1984 auch Heimatmuseum.

Nicht zu übersehen ist die Evangelische Kirche Dittelsheim-Heßloch, in Dittelsheim an der Hauptstraße gelegen und eng in die dörfliche Bebauung eingebunden. Der „Heidenturm“ bestimmt das Straßenbild und ist schon von weitem erkennbar; er gilt als schönster Turm der vier Heidenturmkirchen und ist datiert aus der Zeit zwischen 1200 und 1250. Das barocke Kirchengebäude wurde 1730 neu erbaut. Von dem um die Kirche liegenden Kirchhof ist noch das alte Torhaus mit dem spitzen Torbogen aus…

Auch dieser Brunnen ist Teil eines beschilderten Rundweges. Er diente der Tränkung des Viehs. An der „Weed“ befand sich die Pferdeschwemme.

Die Bronzeskulptur stellt in idealisierter Form einen Arbeiter der Gundersheimer Kalksteinbrüche dar, die bis in die 50er Jahre des letzten Jahrhunderts betrieben wurden. Typisch sind Brecheisen, der mit einem Strick gegürtete Kittel, das genagelte Schuhwerk und die ‚Batschkapp‘. Die Skulptur wurde durch Preisgelder, die Gundersheim im Rahmen der Aktion ‚Unser Dorf soll schöner werden‘ gewonnen hat, sowie mit Spenden Gundersheimer Bürger vom Alzeyer Bildhauer Volker Schäfer realisiert.

Im Dorfkern wurde in einer gemütlichen Ecke ein Platz zum Verweilen eingerichtet, den ein modern gestalteter Brunnen sowie eine alte Kelter ziert.

Nördlich und südlich der Basilika, mit Verbindung zum unterirdischen Pilgergang der Stollenkrypta, befinden sich der Lambertusbrunnen und der Aegidiusbrunnen (Gedd´schesbach). Die Erbauungszeit dieser historischen und wasserreichen Waschbrunnen ist unbekannt. Im Morgenbuch ist der “Göttgensbach” schon 1688 erwähnt. Die Quelle des Lambertusbrunnens könnte bereits ein Heiligtum der Römer gewesen sein.

Die Pfarrkirche wurde 1808 am Standort einer wegen Baufälligkeit abgetragenen Kirche errichtet. Die Einweihung erfolgte 1810. Der Turm dieser Kirche ist rund 50 Jahre jünger.