



Auf dem vor einigen Jahren neu gestalteten Dorfplatz trifft man sich in jedem Falle. Ob als Kerweplatz oder Bushaltestelle, auf dem mit Kalkbruchsteinmauern umgebenen Plätzchen ist meistens etwas los.

Die Kirche wurde 1712 anstelle der zerstörten Michaeliskapelle errichtet und später mit neugotischen Formen umgebaut sowie erweitert. Unter dem Langhaus befindet sich ein gewölbtes, mittelalterliches Beinhaus. Dort sind aufgrund der räumlichen Enge des Friedhofes, die bei Neubestattungen ausgegrabenen Gebeine gesammelt und aufbewahrt. Von ihm wird bereits 1496 berichtet. Später wurde es aufgegeben und geriet in Vergessenheit. Erst 1981 wurde es bei Bauarbeiten wieder entdeckt. Geschichte / Geschichten /Anekdoten:…

Die Miniaturburg Leckzapfen wurde im Jahre 1891 von dem Bruder des rheinhessischen Komponisten Wendelin Weißheimer, dem in Osthofen ansässigen Guts- und Mühlenbesitzer Gustav Friedrich Weißheimer (1831-1904) auf seinem gleichnamigen Weinberg erbaut. Das vor wenigen Jahren auf Initiative des Kulturnetzwerks Osthofen e.V. aufwendig restaurierte Bauwerk besitzt verblüffende Ähnlichkeit mit dem romantischen Märchenschloss Lichtenstein nahe der Schwäbischen Alb, dessen historisierender Wiederaufbau sich an…

In Osthofen, in einer alten stillgelegten Papierfabrik im Ziegelhüttenweg, befand sich von Anfang März 1933 bis Anfang Juli 1934 das einzige frühe Konzentrationslager für den damaligen Volksstaat Hessen. Heute befindet sich hier unter Trägerschaft der Landeszentrale für politische Bildung (LpB) das NS-Dokumentationszentrum Rheinland-Pfalz / Gedenkstätte KZ Osthofen. Der 1986 gegründete Förderverein Projekt Osthofen e.V. arbeitet eng mit der LpB zusammen. Die KZ Gedenkstätte in Osthofen ist…

Das Gebäude wurde 1827 gekauft und seit 1828 befinden sich Rathaus, Schule und Bürgersaal in dieser stattlichen Hofanlage aus der Barockzeit. Die rundbogige Tür- und Fensterarkade mit der Steinbank sowie das Kaufmannszeichen im Schlussstein des Türbogens deuten auf einen ehemaligen Kaufladen hin. Das Gebäude steht auf dem Gebiet des ehemaligen königlichen Saalhofes Westhofen.

Die Schwefelquelle befindet sich in unmittelbarer Nähe des Grillplatzes. Aus ihr fließt schwefelhaltiges Wasser.

1982 entschied der damalige Gemeinderat unter Ortsbürgermeister Schweizer ohne Gegenstimme, das leerstehende, ehemalige Bauernhaus in der Ortsmitte zu erwerben, um Büroräume, Ratssaal, Gemeindearchiv und Raum für die Gemeindearbeiter zu schaffen. Außerdem sind seither einige Gundersheimer Vereine, die keine eigenen Räume hatten, Nutznießer des neuen Anwesens. In enger Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege wurde das Gebäude bis 1986 fertiggestellt und ist ein gelungener Beitrag zur Dorfsanierung.