


Die unter Denkmalschutz stehende Bergkirche steht auf dem Goldberg oberhalb von Osthofen. Die Kirche hat eine wechselvolle Geschichte und wurde immer wieder erweitert und umgebaut. Aus der Kapelle und einem benachbarten Gutshof entwickelte sich gegen Ende des ersten Jahrtausends eine Burganlage, die von den Vögten für Osthofen genutzt wurde. 1241 wurde diese Befestigung nach einer Auseinandersetzung zwischen der Stadt Worms, unterstützt vom Wormser Bischof Landolf von Hoheneck, und den Osthofener…

Die Kellergasse verläuft an der südlichen Stützmauer des Marktplatzes. Hier befinden sich die Zugänge zu zwölf Gewölbekellern, die bereits um 1600 erwähnt wurden und weit unter den Marktplatz reichen. Sie bilden einen Teil des früher weit verzweigten und miteinander verbundenen Kellersystems, einer weiteren Besonderheit des Winzerortes. Noch heute werden einige der Keller zur Weinlagerung genutzt und können während des jährlich zum Traubenblütenfest stattfindenden Kellerrundganges…

Die noch sichtbaren Umfassungsmauern sind die Reste eines gotischen Saalbaus der bereits 1496 erwähnt wurde. Die Kirche wurde im Verlauf des 17. Jh. aufgegeben und verfiel. Der angrenzende Kirchhof diente als Friedhof. Heute wird der Park auch für verschiedene Kulturveranstaltungen genutzt.

Erstmals 771 als Martinskirche erwähnt. Die 1731-1734 anstelle des ruinierten Vorgängerbaues errichtete Laurentiuskirche fiel 1896 dem Feuer zum Opfer. 1902 Weihe des Kirchenneubaus.

Juliusturm Erbaut im Stil eines mittelalterlichen Wehrturms. Verwendung von Bruchsteinen, Backsteinen und barocken Teilen, unter anderem einen Grenzstein von 1600. Der Turm hat ein Erdgeschoss und einen ersten Stock, von dem man über eine Eisenleiter auf den Zinnengang gelangt. Nach dem Baubeginn im Frühjahr 1966, fand die Einweihung an Christi Himmelfahrt im Jahr 1971 statt. 1999 wurde der Turm renoviert. Er trägt den Namen seines Erbauers Julius Grünewald. Geschichte /…

2003 wurde der Platz in der Ortsmitte neu angelegt. Blickfang des Platzes ist der Brunnen. Das Wasser sprudelt hier aus einem großen gehauenen Sandstein, der unter einer Schatten spendenden Kastanie steht.

Weithin sichtbar steht der 38 m hohe Kirchturm der evangelischen Kirche, die nach 17 Monaten Bauzeit 1910 eingeweiht wurde. Die Orgel, das Deckengemälde und die bunten Fenster strahlen eine besondere Schönheit aus. Das Innere der Kirche ist nach dem sog. „Wiesbadener Programm“ ausgestaltet. Dementsprechend bilden Altar, Orgel und Kanzel eine Einheit, indem sie auf einer Blickachse liegen.

Auf dem vor einigen Jahren neu gestalteten Dorfplatz trifft man sich in jedem Falle. Ob als Kerweplatz oder Bushaltestelle, auf dem mit Kalkbruchsteinmauern umgebenen Plätzchen ist meistens etwas los.