


Das Gebäude wurde 1827 gekauft und seit 1828 befinden sich Rathaus, Schule und Bürgersaal in dieser stattlichen Hofanlage aus der Barockzeit. Die rundbogige Tür- und Fensterarkade mit der Steinbank sowie das Kaufmannszeichen im Schlussstein des Türbogens deuten auf einen ehemaligen Kaufladen hin. Das Gebäude steht auf dem Gebiet des ehemaligen königlichen Saalhofes Westhofen.

Die Ortsgemeinde Westhofen bekam 1334 Marktrechte verliehen. Der Marktplatz steht heute als bauliche Gesamtanlage unter Denkmalschutz und ist in seiner Geschlossenheit einer der schönsten in Rheinhessen. Früher wurden auf dem unteren Teil, dem Gänsemarkt, Wochen- und Jahrmärkte abgehalten. Der obere Bereich diente als Kirchhof und Begräbnisplatz. Die Grundzüge seiner Gestaltung erhielt der Platz 1832. In der angrenzenden Bebauung haben sich Architekturbestandteile vom 16. bis zum frühen 19. Jh. erhalten.…

Die 1914 auf dem Liebfrauenberg errichtete Säule erinnert an eine Wallfahrtskapelle, die von den Dalbergern errichtet wurde und deren Existenz auf dem Liebfrauenberg bereits 1326 in einer Urkunde erwähnt wird.

Von dem ehemals großen Gutshof, der mit seinen Höfen, Baulichkeiten und Gartenanlagen bis zum Seebach reichte, ist nur noch dieses barocke Wohngebäude, das Stammhaus der Familie Orb, erhalten. Einige Gebäudeteile, wie die Kelleranlagen und der ins Haus integrierte Treppenturm, reichen bis ins 16. Jh. zurück. Bemerkenswert sind der schöne Torbogen und der aufwendige barocke Hauseingang, beidseitig verziert durch Nischenfiguren mit Löwenköpfen. Heute werden in den Räumen Wohnkultur vergangener…

Die Schwefelquelle befindet sich in unmittelbarer Nähe des Grillplatzes. Aus ihr fließt schwefelhaltiges Wasser.

Die noch sichtbaren Umfassungsmauern sind die Reste eines gotischen Saalbaus der bereits 1496 erwähnt wurde. Die Kirche wurde im Verlauf des 17. Jh. aufgegeben und verfiel. Der angrenzende Kirchhof diente als Friedhof. Heute wird der Park auch für verschiedene Kulturveranstaltungen genutzt.

Die 1368 erstmals erwähnte Kirche war dem heiligen Cyriakus geweiht. 1606 neu erbaut, in den Kriegen des 17Jh. erneut ruiniert, wurde die wieder errichtete Kirche 1705 den Reformierten zugesprochen. 1819 wurde sie erneut baufällig und es folgte 1834 eine Neuerbauung einschließlich des Turmes.

Die unter Denkmalschutz stehende Bergkirche steht auf dem Goldberg oberhalb von Osthofen. Die Kirche hat eine wechselvolle Geschichte und wurde immer wieder erweitert und umgebaut. Aus der Kapelle und einem benachbarten Gutshof entwickelte sich gegen Ende des ersten Jahrtausends eine Burganlage, die von den Vögten für Osthofen genutzt wurde. 1241 wurde diese Befestigung nach einer Auseinandersetzung zwischen der Stadt Worms, unterstützt vom Wormser Bischof Landolf von Hoheneck, und den Osthofener…