


Die Miniaturburg Leckzapfen wurde im Jahre 1891 von dem Bruder des rheinhessischen Komponisten Wendelin Weißheimer, dem in Osthofen ansässigen Guts- und Mühlenbesitzer Gustav Friedrich Weißheimer (1831-1904) auf seinem gleichnamigen Weinberg erbaut. Das vor wenigen Jahren auf Initiative des Kulturnetzwerks Osthofen e.V. aufwendig restaurierte Bauwerk besitzt verblüffende Ähnlichkeit mit dem romantischen Märchenschloss Lichtenstein nahe der Schwäbischen Alb, dessen historisierender Wiederaufbau sich an…

Auf dem vor einigen Jahren neu gestalteten Dorfplatz trifft man sich in jedem Falle. Ob als Kerweplatz oder Bushaltestelle, auf dem mit Kalkbruchsteinmauern umgebenen Plätzchen ist meistens etwas los.

Die Pfarrkirche wurde 1808 am Standort einer wegen Baufälligkeit abgetragenen Kirche errichtet. Die Einweihung erfolgte 1810. Der Turm dieser Kirche ist rund 50 Jahre jünger.

Die unter Denkmalschutz stehende Bergkirche steht auf dem Goldberg oberhalb von Osthofen. Die Kirche hat eine wechselvolle Geschichte und wurde immer wieder erweitert und umgebaut. Aus der Kapelle und einem benachbarten Gutshof entwickelte sich gegen Ende des ersten Jahrtausends eine Burganlage, die von den Vögten für Osthofen genutzt wurde. 1241 wurde diese Befestigung nach einer Auseinandersetzung zwischen der Stadt Worms, unterstützt vom Wormser Bischof Landolf von Hoheneck, und den Osthofener…

Die Kirche wird erstmalig 1284 urkundlich erwähnt. Im dreißigjährigen Krieg ausgebrannt, wurde sie im 17. Jh. unter Beibehaltung der gotischen Formen wiederaufgebaut. Die späteren Aus- und Umbauten im 17., 18. und 19. Jh., denen die Kirche ihre heutige Gestalt verdankt, belegen verschiedene Jahreszahlen und Inschriften. Nach längerer Bauzeit wird sie 1896 mit dem Aufsetzen des spitz aufragenden gotischen Helmes als Turmdach vollendet.

Weithin sichtbar steht der 38 m hohe Kirchturm der evangelischen Kirche, die nach 17 Monaten Bauzeit 1910 eingeweiht wurde. Die Orgel, das Deckengemälde und die bunten Fenster strahlen eine besondere Schönheit aus. Das Innere der Kirche ist nach dem sog. „Wiesbadener Programm“ ausgestaltet. Dementsprechend bilden Altar, Orgel und Kanzel eine Einheit, indem sie auf einer Blickachse liegen.

Die Kirche ist das älteste Bauwerk des Ortes. Ursprünglich stand hier eine hölzerne Basilika, die bereits im 9. Jahrhundert Erwähnung fand, gefolgt von einem Steinbau aus dem 13. Jahrhundert. Der heute sichtbare Chor mit Sakristei stammt aus dem Jahre 1492 und der Turm wurde um 1520 als Wehrturm errichtet. Das Langhaus wurde im Jahre 1911 in Anlehnung an gotische Stilformen dreischiffig ausgebaut. Zu der befestigten Kirche mit gotischem Chor und Turm, die 1910 ein neugotisches Langhaus erhielt, führten einst…

Die Schwefelquelle befindet sich in unmittelbarer Nähe des Grillplatzes. Aus ihr fließt schwefelhaltiges Wasser.