


Vom Kloppberg aus bietet sich ein weiter Blick in die Rheinebene, zum Odenwald und hinüber zum Taunus. Das 1963/64 erbaute Weinkastell lädt zum gemütlichen Verweilen ein.

In der Ortslage finden sich sieben Dorfbrunnen, die durch ein Rohrleitungssystem von einer einzigen Quelle gespeist werden. Sie waren jahrhundertelang so bedeutend für die Wasserversorgung, dass die Gemeinde einen Brunnenwärter zur Pflege verpflichtete. Heute sind sie in ihrer Vielzahl ein Alleinstellungsmerkmal von Gundersheim und stellen eine Bereicherung des Dorfbilds dar. Sie spenden das ganze Jahr frisches Quellwasser und bereichern das Dorfbild.

Die dem Hl. Lambertus von Lüttich (635 - 700) geweihte Basilika aus dem 11. Jh. war ehemals im Besitz der Augustiner Chorherren auf dem Aegidienberg in Lüttich. Besonderheiten der dreischiffigen Basilika sind Chorbühne und Stollenkrypta (Tonnengewölbe) sowie Wandmalereien aus dem 14. Jahrhundert. Im Mittelalter war sie Wallfahrtskirche. Von 1684 - 1910 wurde die Basilika als Simultankirche benutzt. Sie ist eine der bedeutendsten romanischen Dorfkirchen in Rheinhessen.

Die 1914 auf dem Liebfrauenberg errichtete Säule erinnert an eine Wallfahrtskapelle, die von den Dalbergern errichtet wurde und deren Existenz auf dem Liebfrauenberg bereits 1326 in einer Urkunde erwähnt wird.

An der Seebachquelle hat alles begonnen Die Menschen kamen schon in der Steinzeit an diese Stelle, siedelten sich an, bauten Häuser, kultivierten die Landschaft. Die Seebachquelle ist eine artesische Verwerfungsquelle. Das Wasser kommt aus tiefst gelegenen Wasservorkommen und könnte 10.000 Jahre alt sein. Die Qualität direkt am Austritt ist gleichzusetzen mit Mineralwasser. Die Seebachquelle ist mit 5.000 m3 Wasser pro Tag die bedeutendste und wasserreichste Quelle Rheinhessens. die Wassertemperatur beträgt konstant 9…

Erstmals 771 als Martinskirche erwähnt. Die 1731-1734 anstelle des ruinierten Vorgängerbaues errichtete Laurentiuskirche fiel 1896 dem Feuer zum Opfer. 1902 Weihe des Kirchenneubaus.

Juliusturm Erbaut im Stil eines mittelalterlichen Wehrturms. Verwendung von Bruchsteinen, Backsteinen und barocken Teilen, unter anderem einen Grenzstein von 1600. Der Turm hat ein Erdgeschoss und einen ersten Stock, von dem man über eine Eisenleiter auf den Zinnengang gelangt. Nach dem Baubeginn im Frühjahr 1966, fand die Einweihung an Christi Himmelfahrt im Jahr 1971 statt. 1999 wurde der Turm renoviert. Er trägt den Namen seines Erbauers Julius Grünewald. Geschichte /…

1741 auf dem Gebiet des Pfalzhofs für den greiffenclauischen Amtmann erbauter Verwaltungssitz. Nach Erwerb durch die Gemeinde im Jahr 1853 Rat- und Schulhaus. Seit 1984 auch Heimatmuseum.