Wandern mit Ausblick, © Rheinhessen-Touristik GmbH - Dominik Ketz© Rheinhessen-Touristik GmbH - Dominik Ketz
Seebachquelle © Fehlinger

Die Seebachquelle ist mit 90 Litern pro Sekunde die bedeutendste und wasserreichste Schüttung Rheinhessens. Der Quellbereich ist seit alters her mit Gittern eingefriedet. Hier kann man eine Vielzahl stattlicher Forellen bewundern. Die Trittsteine im Bachverlauf künden von der Zeit, als die Hausfrauen noch im Seebach ihre Wäsche wuschen.

Dorfbrunnen © Erno Strauss

In der Ortslage sind Dorfbrunnen vorzufinden, die durch ein besonderes Rohrleitungssystem von einer südlich des Dorfes gelegenen Quelle gespeist werden. Bei einem Rundgang durch den Ortskern können insgesamt sieben solcher Brunnen vorgefunden werden. Sie spenden das ganze Jahr frisches Quellwasser und bereichern das Dorfbild.

Restaurant Weingewölbe Bermersheim © Isabella Heider

Das in den 1920er Jahren errichtete Hofgut bietet einen zum Restaurant umgebauten Kreuzgewölbekeller, in dem bis zu 50 Personen Platz finden. Allgemeine Informationen zu rheinhessischen Kuhkapellen Die Entstehung der typisch rheinhessischen Gewölbe geht ins frühe 19. Jahrhundert zurück. Damals wollten die Bauern den Ertrag ihres Viehs mithilfe von Stallhaltung erhöhen und die Hinterlassenschaften als Dünger für ihre Äcker nutzbar machen. Zunächst wurde das Vieh im Erdgeschoss der Fachwerkhäuser untergebracht, darüber wurden Heu und Stroh...

Haus No 3 © Jehl

Von dem ehemals großen Gutshof, der mit seinen Höfen, Baulichkeiten und Gartenanlagen bis zum Seebach reichte, ist nur noch dieses barocke Wohngebäude, das Stammhaus der Familie Orb, erhalten. Einige Gebäudeteile, wie die Kelleranlagen und der ins Haus integrierte Treppenturm, reichen bis ins 16. Jh. zurück. Bemerkenswert sind der schöne Torbogen und der aufwendige barocke Hauseingang, beidseitig verziert durch Nischenfiguren mit Löwenköpfen. Heute werden in den Räumen Wohnkultur vergangener Zeiten sowie Puppenstuben und Puppen gezeigt.

Ruine Liebfrauenkirche 1 © Ulrich van Wasen

Die noch sichtbaren Umfassungsmauern sind die Reste eines gotischen Saalbaus der bereits 1496 erwähnt wurde. Die Kirche wurde im Verlauf des 17. Jh. aufgegeben und verfiel. Der angrenzende Kirchhof diente als Friedhof. Heute wird der Park auch für verschiedene Kulturveranstaltungen genutzt.

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