Wandern mit Ausblick, © Rheinhessen-Touristik GmbH - Dominik Ketz© Rheinhessen-Touristik GmbH - Dominik Ketz
Kellergasse Westhofen © Bergmann

Die Kellergasse verläuft an der südlichen Stützmauer des Marktplatzes. Hier befinden sich die Zugänge zu zwölf Gewölbekellern, die bereits um 1600 erwähnt wurden und weit unter den Marktplatz reichen. Sie bilden einen Teil des früher weit verzweigten und miteinander verbundenen Kellersystems, einer weiteren Besonderheit des Winzerortes. Noch heute werden einige der Keller zur Weinlagerung genutzt und können während des jährlich zum Traubenblütenfest stattfindenden Kellerrundganges besichtigt werden.

Mitte des 19. Jh. entwickelte der pfälzische Maurermeister Franz Ostermayer nach Klostervorbild Stallbauten mit Kreuzgewölben, welche hauptsächlich in Rheinhessen errichtet wurden. Diese zugegeben nicht billige Bauform minderte die Gefahr von damals häufigen Hausbränden. Vor einigen Jahren entdeckte man den historischen Wert dieser Räume wieder und begann diese als gemütliche Weinstuben, Straußwirtschaften oder Restaurants herzurichten, so auch hier in Bermersheim und in einigen anderen Gemeinden des WeinArtLandes.

Evangelische Kirche © verbandsgemeinde Wonnegau / Michael Thier

Der um das Jahr 1000 erbaute Turm und die alte Stummorgel von 1784 bieten zusammen mit der schönen Fenstermalerei sowie einem Flügelaltar einen gelungenen Querschnitt durch verschiedene Zeitalter. Im Dreißigjährigen Krieg und auch im Pfälzer Erbfolgekrieg war die als Hauptbefestigung des Dorfes angesehene Kirche stark beschädigt und teilweise zerstört worden. 1706 wurde sie den Evangelischen zugesprochen, die sie 1725 mit einer Flachdecke erneuerten. Auch nach mehreren Renovierungen entspricht die Gesamtanlage der heutigen Kirche dem...

Dordplatz © Kurt Braun

Das Schmuckstück und Mittelpunkt des Ortes wurde 2006 eingeweiht und 2007 mit einem Brunnen aus französischem Schiefer versehen. Vier mächtige Säulen bilden das Kernstück, zwei Bachläufe runden das Bild ab.

Evangelische Kirche 1 © Ulrich van Wasen

Die Kirche wird erstmalig 1284 urkundlich erwähnt. Im dreißigjährigen Krieg ausgebrannt, wurde sie im 17. Jh. unter Beibehaltung der gotischen Formen wiederaufgebaut. Die späteren Aus- und Umbauten im 17., 18. und 19. Jh., denen die Kirche ihre heutige Gestalt verdankt, belegen verschiedene Jahreszahlen und Inschriften. Nach längerer Bauzeit wird sie 1896 mit dem Aufsetzen des spitz aufragenden gotischen Helmes als Turmdach vollendet.

Ausscheller © Erno Strauss

Die Statue in der Dorfmitte erinnert an den früheren Ausscheller, der die öffentlichen Bekanntmachungen vornahm. Als so genannter „Gemeindediener“ hatte er auch gemeindliche Polizei- und Ordnungsaufgaben zu erfüllen. Die Skulptur des Mainzer Bildhauers Reinhold Petermann wurde der Gemeinde vom örtlichen Heimatverein übergeben.

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