Wandern mit Ausblick, © Rheinhessen-Touristik GmbH - Dominik Ketz© Rheinhessen-Touristik GmbH - Dominik Ketz
© Ulrich van Wasen

Die noch sichtbaren Umfassungsmauern sind die Reste eines gotischen Saalbaus der bereits 1496 erwähnt wurde. Die Kirche wurde im Verlauf des 17. Jh. aufgegeben und verfiel. Der angrenzende Kirchhof diente als Friedhof. Heute wird der Park auch für verschiedene Kulturveranstaltungen genutzt.

© Erno Strauss

In der Ortslage sind Dorfbrunnen vorzufinden, die durch ein besonderes Rohrleitungssystem von einer südlich des Dorfes gelegenen Quelle gespeist werden. Bei einem Rundgang durch den Ortskern können insgesamt sieben solcher Brunnen vorgefunden werden. Sie spenden das ganze Jahr frisches Quellwasser und bereichern das Dorfbild.

© Michael Jung

An der Seebachquelle hat alles begonnen Die Menschen kamen schon in der Steinzeit an diese Stelle, siedelten sich an, bauten Häuser, kultivierten die Landschaft. Die Seebachquelle ist eine artesische Verwerfungsquelle. Das Wasser kommt aus tiefst gelegenen Wasservorkommen und könnte 10.000 Jahre alt sein. Die Qualität direkt am Austritt ist gleichzusetzen mit Mineralwasser. Die Seebachquelle ist mit 5.000 m3 Wasser pro Tag die bedeutendste und wasserreichste Quelle Rheinhessens. die Wassertemperatur beträgt konstant...

© Erno Strauss

Die Bronzeskulptur weist auf die Vielzahl von Bürgern hin, die in früheren Jahren durch schwere körperliche Arbeit in den zahlreichen Kalksteinbrüchen in und um Gundersheim ihren Lebensunterhalt oder ein „Zubrot“ verdienten. Der Steinbrecher mit seinem Stemm- und Brecheisen ist ein Werk des Alzeyer Bildhauers Volker Schäfer. Die Skulptur wurde durch Spenden aus der Bürgerschaft finanziert.

© Foto: Christian Schweizer

Nördlich und südlich der Basilika, mit Verbindung zum unterirdischen Pilgergang der Stollenkrypta, befinden sich der Lambertusbrunnen und der Aegidiusbrunnen (Gedd´schesbach). Die Erbauungszeit dieser historischen und wasserreichen Waschbrunnen ist unbekannt. Im Morgenbuch ist der “Göttgensbach” schon 1688 erwähnt. Die Quelle des Lambertusbrunnens könnte bereits ein Heiligtum der Römer gewesen sein.

© Bergmann

Die Kellergasse verläuft an der südlichen Stützmauer des Marktplatzes. Hier befinden sich die Zugänge zu zwölf Gewölbekellern, die bereits um 1600 erwähnt wurden und weit unter den Marktplatz reichen. Sie bilden einen Teil des früher weit verzweigten und miteinander verbundenen Kellersystems, einer weiteren Besonderheit des Winzerortes. Noch heute werden einige der Keller zur Weinlagerung genutzt und können während des jährlich zum Traubenblütenfest stattfindenden Kellerrundganges...

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