


1982 entschied der damalige Gemeinderat unter Ortsbürgermeister Schweizer ohne Gegenstimme, das leerstehende, ehemalige Bauernhaus in der Ortsmitte zu erwerben, um Büroräume, Ratssaal, Gemeindearchiv und Raum für die Gemeindearbeiter zu schaffen. Außerdem sind seither einige Gundersheimer Vereine, die keine eigenen Räume hatten, Nutznießer des neuen Anwesens. In enger Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege wurde das Gebäude bis 1986 fertiggestellt und ist ein gelungener Beitrag zur Dorfsanierung.

Die Ortsgemeinde Westhofen bekam 1334 Marktrechte verliehen. Der Marktplatz steht heute als bauliche Gesamtanlage unter Denkmalschutz und ist in seiner Geschlossenheit einer der schönsten in Rheinhessen. Früher wurden auf dem unteren Teil, dem Gänsemarkt, Wochen- und Jahrmärkte abgehalten. Der obere Bereich diente als Kirchhof und Begräbnisplatz. Die Grundzüge seiner Gestaltung erhielt der Platz 1832. In der angrenzenden Bebauung haben sich Architekturbestandteile vom 16. bis zum frühen 19. Jh. erhalten.…

Die Bronzeskulptur stellt in idealisierter Form einen Arbeiter der Gundersheimer Kalksteinbrüche dar, die bis in die 50er Jahre des letzten Jahrhunderts betrieben wurden. Typisch sind Brecheisen, der mit einem Strick gegürtete Kittel, das genagelte Schuhwerk und die ‚Batschkapp‘. Die Skulptur wurde durch Preisgelder, die Gundersheim im Rahmen der Aktion ‚Unser Dorf soll schöner werden‘ gewonnen hat, sowie mit Spenden Gundersheimer Bürger vom Alzeyer Bildhauer Volker Schäfer realisiert.

An der Seebachquelle hat alles begonnen Die Menschen kamen schon in der Steinzeit an diese Stelle, siedelten sich an, bauten Häuser, kultivierten die Landschaft. Die Seebachquelle ist eine artesische Verwerfungsquelle. Das Wasser kommt aus tiefst gelegenen Wasservorkommen und könnte 10.000 Jahre alt sein. Die Qualität direkt am Austritt ist gleichzusetzen mit Mineralwasser. Die Seebachquelle ist mit 5.000 m3 Wasser pro Tag die bedeutendste und wasserreichste Quelle Rheinhessens. die Wassertemperatur beträgt konstant 9…

Juliusturm Erbaut im Stil eines mittelalterlichen Wehrturms. Verwendung von Bruchsteinen, Backsteinen und barocken Teilen, unter anderem einen Grenzstein von 1600. Der Turm hat ein Erdgeschoss und einen ersten Stock, von dem man über eine Eisenleiter auf den Zinnengang gelangt. Nach dem Baubeginn im Frühjahr 1966, fand die Einweihung an Christi Himmelfahrt im Jahr 1971 statt. 1999 wurde der Turm renoviert. Er trägt den Namen seines Erbauers Julius Grünewald. Geschichte /…

2003 wurde der Platz in der Ortsmitte neu angelegt. Blickfang des Platzes ist der Brunnen. Das Wasser sprudelt hier aus einem großen gehauenen Sandstein, der unter einer Schatten spendenden Kastanie steht.

Als „Brückenheiliger" verehrt, wurde Johannes von Nepomuk 1383 in der Moldau ertränkt, weil er sich weigerte das Beichtgeheimnis der Königin zu ver-raten. Sein Standbild von 1771 wurde gestohlen und 2005 durch eine neue Statue ersetzt.

Auf dem vor einigen Jahren neu gestalteten Dorfplatz trifft man sich in jedem Falle. Ob als Kerweplatz oder Bushaltestelle, auf dem mit Kalkbruchsteinmauern umgebenen Plätzchen ist meistens etwas los.