Zornheimer Vogelsang

Zornheimer Vogelsang

Durch Menschenhand urbar gemacht oder von Vögeln besungen

Zwei mögliche Deutungen kursieren: Entweder erhielt die Lage die Bezeichnung durch ein altes Brandrodungsgebiet – durch absengen, leichtes Abbrennen einer Oberfläche zur Urbarmachung. Oder es sind tatsächlich die zahlreichen Vögel gemeint, die dort nisten. In dieser sonnigen Lage wachsen Reben auf sehr kalkreichem, steinigem und sandigem Lehmboden. Der Spätburgunder vom Kalkstein ist besonders geschätzt. Zwischen dem Verkosten der Weine vom „Zornheimer Vogelsang“ darf gerne gesungen und gepfiffen werden.

> Unweit der Einzellage: die Hiwweltour „Zornheimer Berg“ https://www.rheinhessen.de/hiwweltour-zornheimer-berg

Zornheimer Vogelsang
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Zornheimer Vogelsang
Zornheimer Vogelsang
Zornheimer Vogelsang
Zornheimer Vogelsang

Daten und Fakten

Zornheim 26 Hektar 190-230 m Süd bis Südwest
Bereich:
Nierstein
Region:
Gutes Domtal
Einzellage:
Vogelsang
Gemarkung:
Zornheim

Bodenarten

Kalkstein/Rendzina

Kalkstein Rendzina

Teritiäre Meeresablagerungen einen Kalkalgenriffs

Flach- bis mittelgründiger, sehr kalkreicher, sehr steiniger, sandiger Lehmboden, geringe Speicherfähigkeit für pflanzenverfügbares Bodenwasser, nährstoffreich, kalkreich, gute Durchlüftung, gute Erwärmbarkeit, eingeschränkte Durchwurzelbarkeit

Ausdrucksvoll, lebhaft, aromatisch, zunächst Zitrus-, Apfel- und Stachelbeernoten, mit zunehmender Reife Mango und Maracuja. Ausgewogene Säure, mineralisch, kreidig, elegant, facettenreich, tiefgründig, verschlossen in der Jugend, großes Entwicklungspotential

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