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Sehenswürdigkeiten in Gundersheim
Die kleine Weingemeinde hat viel zu bieten!


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Die kleine Weingemeinde hat viel zu bieten!

Das zweigeschossige, komplett mittels Tonnengewölbe unterkellerte Pfarrhaus wurde 1731 (Barock) auf den Fundamenten des Vorgängerbaus errichtet, nachdem es bei der pfälzischen Kirchenteilung 1706 wieder den Katholiken zugesprochen wurde. 1860 kam eine Scheune mit Kuhstall dazu, die ab 1951 sukzessive in Eigenleistung zunächst zu einem Jugendheim, ab 1981 dann zu einem Pfarrheim umgebaut wurde. Ein ca. 800m² großer Pfarrgarten, eingefasst von einer bis zu 6 Meter hohen Bruchsteinmauer und der etwa 1500 m²…

Der Begriff bezeichnet den Dorfteich, zentral im Ort gelegen, der als Viehtränke, Feuerlöschteich, im Sommer als Pferdeschwemme und natürlich von Enten und Gänsen genutzt wurde. Um das Jahr 1868 wurde die Weed zugewölbt, nachdem 1870/71er Krieg hier zwei Friedenslinden gepflanzt wurden. In diesem Bereich befand sich in der Frühzeit auch der Dorfplatz mit der Dorfeffe (Ulme) oder Gerichtslinde, ein Fest-, Sitzungs- und Gerichtsort.

Die Kirche ist das älteste Bauwerk des Ortes. Ursprünglich stand hier eine hölzerne Basilika, die bereits im 9. Jahrhundert Erwähnung fand, gefolgt von einem Steinbau aus dem 13. Jahrhundert. Der heute sichtbare Chor mit Sakristei stammt aus dem Jahre 1492 und der Turm wurde um 1520 als Wehrturm errichtet. Das Langhaus wurde im Jahre 1911 in Anlehnung an gotische Stilformen dreischiffig ausgebaut. Zu der befestigten Kirche mit gotischem Chor und Turm, die 1910 ein neugotisches Langhaus erhielt, führten einst…

Die Gundersheimer Poststraße umfasst einen kurzen Teil der Thurn und Taxis‘chen Poststrecke des frühen 16. Jahrhunderts zwischen Heppenheim an der Wiese und Flonheim. Die Strecke führte an dem damals ostwärts gelegenen Gundersheim vorbei. ‚Am Steinernen Kreuz‘ bezeichnet den umliegenden Gemarkungsteil. Die Ortsgemeinde errichtete daher hier 2002 ein Flurkreuz auf einem Sockel aus Gundersheimer Kalksteinen.

Mit dieser, mit Wasserdruck betriebenen Doppelkorbkelter symbolisiert Gundersheim seine weit über zwölf Jahrhunderte reichende Weinbaugeschichte, die mit der Schenkung eines Weinbergs 769 n. Chr. erstmals dokumentiert wurde. Knapp 270 Hektar der etwa 800 Hektar großen Gemarkung Gundersheims sind auch heute noch mit Weinreben bestockt. Einen besonderen Ruf erwarb sich Gundersheim mit seinem Rotwein.

Diese Kirche wurde um 1726 gebaut. Die Grundsteinlegung für den Kirchturm erfolgte im Jahre 1891, als Baumaterial wurden Gundersheimer Kalkbruchsteine verwendet. Das Kirchenschiff musste aufgrund von Problemen im Untergrund wiederholt grundlegend renoviert werden. In der Kirche befinden sich eine Stumm-Orgel aus der Mitte des 18. Jahrhunderts und ein Altarkreuz des Gundersheimer Restaurators und Schnitzers Ludwig Keiper.

Teile der ehemaligen Dorfbefestigungsmauer, hier mit einem Halbschalenturm, durchziehen den Ortskern, der im 30jährigen Krieg erhebliche Bedeutung zukam. Der Glockenturm der katholischen Pfarrkirche ist Teil der Anlage und ursprünglich als Wehrturm angelegt. Sichtbare Reste der Gundersheimer Wehrmauer sind in den Straßen ‚Am Dorfgraben‘, in der ‚Oberen –‘ und der ‚Unteren Grabenstraße‘ zu sehen.

Die den von Osten und Norden ansteigenden Schulberg umgebenden Grundstücke sind von teils sehr langen, nicht immer an die Grundstücksgrenzen gebundenen, tonnengewölbten Kellern und Gängen durchzogen. Neben der kühlen und sicheren Lagerung von Lebensmitteln kam diesen Gängen sicherlich auch eine Schutz- und Versteckfunktion zu. Öffentliche Zugänge befinden sich noch im kleinen Schulhof, im katholischen Pfarrhof und im Eingangsbereich der katholischen Kirche. Weitere Zugänge gibt es in den privaten…