Blick auf Gundersheim, © Stephan Ennemoser© Stephan Ennemoser
Kalköfen © Touristikverein Wonnegau e.V.

Gundersheim

Kalköfen

Diese Anlage wurde zum Brennen der Kalksteine genutzt, einem jahrtausendealten Verfahren, um aus dem Kalkfelsgestein Branntkalk zu gewinnen. Branntkalk wurde mit Wasser z. B. zu Kalkfarbe oder Kalkmörtel weiterverarbeitet. Die Öfen wurden 1872 gebaut und bestehen aus drei trichterförmigen Brennkammern, umgeben von einem künstlichen Hügel. Die Anlage wird von der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz als Technisches Denkmal geführt.

Evangelische Kirche Gunderheim © Touristikverein Wonnegau e.V.

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Evangelische Kirche Gundersheim

Diese Kirche wurde um 1726 gebaut. Die Grundsteinlegung für den Kirchturm erfolgte im Jahre 1891, als Baumaterial wurden Gundersheimer Kalkbruchsteine verwendet. Das Kirchenschiff musste aufgrund von Problemen im Untergrund wiederholt grundlegend renoviert werden. In der Kirche befinden sich eine Stumm-Orgel aus der Mitte des 18. Jahrhunderts und ein Altarkreuz des Gundersheimer Restaurators und Schnitzers Ludwig Keiper.

Katholische Pfarrkirche © Touristikverein Wonnegau e.V.

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Katholische Pfarrkirche St. Remigius

Die Kirche ist das älteste Bauwerk des Ortes. Ursprünglich stand hier eine hölzerne Basilika, die bereits im 9. Jahrhundert Erwähnung fand, gefolgt von einem Steinbau aus dem 13. Jahrhundert. Der heute sichtbare Chor mit Sakristei stammt aus dem Jahre 1492 und der Turm wurde um 1520 als Wehrturm errichtet. Das Langhaus wurde im Jahre 1911 in Anlehnung an gotische Stilformen dreischiffig ausgebaut. Zu der befestigten Kirche mit gotischem Chor und Turm, die 1910 ein neugotisches Langhaus erhielt, führten einst…

Steinbrecher in Gundersheim © Touristikverein Wonnegau e.V.

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Steinbrecher

Die Bronzeskulptur stellt in idealisierter Form einen Arbeiter der Gundersheimer Kalksteinbrüche dar, die bis in die 50er Jahre des letzten Jahrhunderts betrieben wurden. Typisch sind Brecheisen, der mit einem Strick gegürtete Kittel, das genagelte Schuhwerk und die ‚Batschkapp‘. Die Skulptur wurde durch Preisgelder, die Gundersheim im Rahmen der Aktion ‚Unser Dorf soll schöner werden‘ gewonnen hat, sowie mit Spenden Gundersheimer Bürger vom Alzeyer Bildhauer Volker Schäfer realisiert.

Pfarrheim St. Remigius © Touristiverein Wonnegau e.V.

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Katholisches Pfarrhaus

Das zweigeschossige, komplett mittels Tonnengewölbe unterkellerte Pfarrhaus wurde 1731 (Barock) auf den Fundamenten des Vorgängerbaus errichtet, nachdem es bei der pfälzischen Kirchenteilung 1706 wieder den Katholiken zugesprochen wurde. 1860 kam eine Scheune mit Kuhstall dazu, die ab 1951 sukzessive in Eigenleistung zunächst zu einem Jugendheim, ab 1981 dann zu einem Pfarrheim umgebaut wurde. Ein ca. 800m² großer Pfarrgarten, eingefasst von einer bis zu 6 Meter hohen Bruchsteinmauer und der etwa 1500 m²…

Gemeindewaage Gunderheim © Touristikverein Wonnegau e.V.

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Wiegehäuschen

Die Gemeindewaagen dienten früher insbesondere in der Landwirtschaft zum Wiegen von Landesprodukten oder Vieh. Eine zweite Waage in der Nähe des Bahnhofs kam auch zum Einsatz bei Gütern, die per Bahn angeliefert wurden (z. B. Kohlen oder Düngemittel). Angezeigt wurden Gewichte von 500 Kilo bis zu 15 Tonnen. Die Waage war bis Ende des 20. Jahrhunderts in Betrieb.

Ältestes Haus © Touristikverein Wonnegau e.V.

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Ältestes Haus Gundersheims

Eingemauert in die Fassade des mittlerweile erweiterten Wohnhauses findet sich ein Keilstein mit der Jahreszahl 1618, das Jahr des Beginns des Dreißigjährigen Kriegs und das Errichtungsjahr dieses Hauses. Das in den frühen 60er Jahren umgebaute Krüppelwalmdachhaus ist somit das älteste Haus Gundersheims.

Ausscheller in Gundersheim © Touristikverein Wonnegau e.V.

Gundersheim

Ausscheller

Die Statue an der Weed ist einer konkreten Person nachempfunden, dem Gemeinde- und Polizeidiener, ‘Ausscheller‘ öffentlicher Bekanntmachungen und Gundersheimer Original der 50er und 60er Jahre, Peter Stelzer. Die Idee zu der Skulptur des Mainzer Bildhauers Reinhold Petermann kam vom Gundersheimer Heimatverein, der mit Vereinsmitteln und Spenden aus der Bevölkerung das Standbild realisieren ließ.