Blick auf Gundersheim, © Stephan Ennemoser© Stephan Ennemoser
Gewölbegänge © Touristikverein Wonnegau e.V.

Gundersheim

Gewölbegänge - Gundersheimer Unterwelt

Die den von Osten und Norden ansteigenden Schulberg umgebenden Grundstücke sind von teils sehr langen, nicht immer an die Grundstücksgrenzen gebundenen, tonnengewölbten Kellern und Gängen durchzogen. Neben der kühlen und sicheren Lagerung von Lebensmitteln kam diesen Gängen sicherlich auch eine Schutz- und Versteckfunktion zu. Öffentliche Zugänge befinden sich noch im kleinen Schulhof, im katholischen Pfarrhof und im Eingangsbereich der katholischen Kirche. Weitere Zugänge gibt es in den privaten…

Steinbrecher in Gundersheim © Touristikverein Wonnegau e.V.

Gundersheim

Steinbrecher

Die Bronzeskulptur stellt in idealisierter Form einen Arbeiter der Gundersheimer Kalksteinbrüche dar, die bis in die 50er Jahre des letzten Jahrhunderts betrieben wurden. Typisch sind Brecheisen, der mit einem Strick gegürtete Kittel, das genagelte Schuhwerk und die ‚Batschkapp‘. Die Skulptur wurde durch Preisgelder, die Gundersheim im Rahmen der Aktion ‚Unser Dorf soll schöner werden‘ gewonnen hat, sowie mit Spenden Gundersheimer Bürger vom Alzeyer Bildhauer Volker Schäfer realisiert.

Grundschule Gunderheim © Touristikverein Wonnegau e.V.

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Grundschule Gundersheim

Das heutige Schulgebäude der Grundschule Gundersheim wurde 1843 errichtet und umfasste einen Gemeindesaal und die evangelische Schule mit zwei Schulsälen, außerdem eine Lehrerwohnung. 1922 wurde diese zu einem weiteren Schulsaal umgebaut. Noch heute werden in diesem Gebäude drei und im katholischen Schulhaus die vierte Klasse der Grundschule Gundersheim unterrichtet. 

Ruhestein © Touristikverein Wonnegau e.V.

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Ruhestein

Ruhesteine oder Ruhen, andernorts auch ‚Napoleonsbänke‘ genannt, fanden sich in der Gemarkung, meist auf Wegen, die zu Marktflecken führten. Sie boten die Möglichkeit, auf dem Kopf getragene Körbe mit der Ware auf dem oberen Stein abzustellen und sich selbst auf der unteren Bank zur Rast hinzusetzen. Die hoch abgestellten Körbe konnten dann bei Aufbruch ohne fremde Hilfe wieder aufgenommen werden. Der Ausdruck ‚Napoleonsbänke‘ entstand, als der französische Kaiser viele dieser Ruhen…

Ausscheller in Gundersheim © Touristikverein Wonnegau e.V.

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Ausscheller

Die Statue an der Weed ist einer konkreten Person nachempfunden, dem Gemeinde- und Polizeidiener, ‘Ausscheller‘ öffentlicher Bekanntmachungen und Gundersheimer Original der 50er und 60er Jahre, Peter Stelzer. Die Idee zu der Skulptur des Mainzer Bildhauers Reinhold Petermann kam vom Gundersheimer Heimatverein, der mit Vereinsmitteln und Spenden aus der Bevölkerung das Standbild realisieren ließ.

Kalköfen © Touristikverein Wonnegau e.V.

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Kalköfen

Diese Anlage wurde zum Brennen der Kalksteine genutzt, einem jahrtausendealten Verfahren, um aus dem Kalkfelsgestein Branntkalk zu gewinnen. Branntkalk wurde mit Wasser z. B. zu Kalkfarbe oder Kalkmörtel weiterverarbeitet. Die Öfen wurden 1872 gebaut und bestehen aus drei trichterförmigen Brennkammern, umgeben von einem künstlichen Hügel. Die Anlage wird von der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz als Technisches Denkmal geführt.

Kelter © Touristikverein Wonnegau e.V.

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Kelter

Mit dieser, mit Wasserdruck betriebenen Doppelkorbkelter symbolisiert Gundersheim seine weit über zwölf Jahrhunderte reichende Weinbaugeschichte, die mit der Schenkung eines Weinbergs 769 n. Chr. erstmals dokumentiert wurde. Knapp 270 Hektar der etwa 800 Hektar großen Gemarkung Gundersheims sind auch heute noch mit Weinreben bestockt. Einen besonderen Ruf erwarb sich Gundersheim mit seinem Rotwein.

Katholische Pfarrkirche © Touristikverein Wonnegau e.V.

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Katholische Pfarrkirche St. Remigius

Die Kirche ist das älteste Bauwerk des Ortes. Ursprünglich stand hier eine hölzerne Basilika, die bereits im 9. Jahrhundert Erwähnung fand, gefolgt von einem Steinbau aus dem 13. Jahrhundert. Der heute sichtbare Chor mit Sakristei stammt aus dem Jahre 1492 und der Turm wurde um 1520 als Wehrturm errichtet. Das Langhaus wurde im Jahre 1911 in Anlehnung an gotische Stilformen dreischiffig ausgebaut. Zu der befestigten Kirche mit gotischem Chor und Turm, die 1910 ein neugotisches Langhaus erhielt, führten einst…