Kaiserbadmühle Westhofen, © Dr. Udo Schier© Dr. Udo Schier
Kellergasse Westhofen © Bergmann

Die Kellergasse verläuft an der südlichen Stützmauer des Marktplatzes. Hier befinden sich die Zugänge zu zwölf Gewölbekellern, die bereits um 1600 erwähnt wurden und weit unter den Marktplatz reichen. Sie bilden einen Teil des früher weit verzweigten und miteinander verbundenen Kellersystems, einer weiteren Besonderheit des Winzerortes. Noch heute werden einige der Keller zur Weinlagerung genutzt und können während des jährlich zum Traubenblütenfest stattfindenden Kellerrundganges besichtigt werden.

Juliusturm Westhofen 1

Der Juliusturm oberhalb von Westhofen wurde von seinem Namensgeber Julius Grünewald, dem Heimatforscher und ehemaligen Vorsitzenden des Heimatvereins Westhofen, erbaut. Sein Standort bietet einen herrlichen Ausblick auf die Wonnegaugemeinde, der bis in die Rheinebene und die Höhen der Pfalz reicht.

Eine Besonderheit der Ortsgemeinde Westhofen sind die 9 Mühlen, die die vorhandene Wasserkraft von Alt- und Seebach nutzten. Zur Erinnerung an diese Mühlenvielfalt richtete die Gemeinde einen Wanderweg ein. Heute beheimaten die schönen Mühlengebäude überwiegend Winzerbetriebe, aber auch Kunstausstellungen.

Pulverturm Westhofen

Die ehemalige Befestigungsanlage wurde erstmals 1354 erwähnt und bestand aus einer turmbewehrten Mauer, sechs befestigten Toren, Gräben und einem Wall. Die Wehrgänge (Letzen) umzogen früher den gesamten Flecken. Reste der Mauer kann man heute noch in der Straße “An der Letze" besichtigen. Sie trägt verschiedene Inschriften über Zerstörung und Wiederaufbau. Dort befindet sich auch der Pulverturm, der letzte erhaltene Wehrturm.

Ruine Liebfrauenkirche 1 © Ulrich van Wasen

Die noch sichtbaren Umfassungsmauern sind die Reste eines gotischen Saalbaus der bereits 1496 erwähnt wurde. Die Kirche wurde im Verlauf des 17. Jh. aufgegeben und verfiel. Der angrenzende Kirchhof diente als Friedhof. Heute wird der Park auch für verschiedene Kulturveranstaltungen genutzt.

Katholische Kirche © Fehlinger

Die Kirche wurde 1712 anstelle der zerstörten Michaeliskapelle errichtet und später mit neugotischen Formen umgebaut sowie erweitert. Unter dem Langhaus befindet sich ein gewölbtes, mittelalterliches Beinhaus. Dort sind aufgrund der räumlichen Enge des Friedhofes, die bei Neubestattungen ausgegrabenen Gebeine gesammelt und aufbewahrt. Von ihm wird bereits 1496 berichtet. Später wurde es aufgegeben und geriet in Vergessenheit. Erst 1981 wurde es bei Bauarbeiten wieder entdeckt.

Seebachquelle © Fehlinger

Die Seebachquelle ist mit 90 Litern pro Sekunde die bedeutendste und wasserreichste Schüttung Rheinhessens. Der Quellbereich ist seit alters her mit Gittern eingefriedet. Hier kann man eine Vielzahl stattlicher Forellen bewundern. Die Trittsteine im Bachverlauf künden von der Zeit, als die Hausfrauen noch im Seebach ihre Wäsche wuschen.

Ein Rundweg der etwas anderen Art. 10 Künstler verschiedenster Stilrichtungen haben 10 Stromkästen in der Ortslage künstlerisch gestaltet. Heraus kam ein Rundweg, der einzigartig in Rheinhessen ist.

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