Frühling im Wonnegau, © Michael Jung© Michael Jung
Pulverturm Westhofen

Westhofen

Pulverturm mit alter Wehrmauer

Die ehemalige Befestigungsanlage wurde erstmals 1354 erwähnt und bestand aus einer turmbewehrten Mauer, sechs befestigten Toren, Gräben und einem Wall. Die Wehrgänge (Letzen) umzogen früher den gesamten Flecken. Reste der Mauer kann man heute noch in der Straße “An der Letze" besichtigen. Sie trägt verschiedene Inschriften über Zerstörung und Wiederaufbau. Dort befindet sich auch der Pulverturm, der letzte erhaltene Wehrturm.

Missions-Heisje © Michael Jung

Westhofen

Missions-Heisje

Das Missions-Heisje   Schutzhäuschen aus dem Jahre 1766 Gedrungene Bauweise aus Bruchsteinen mit einem Tonnendach. In den 1980er Jahren wurde das Heisje saniert und mit einem Betonverputz versehen. Gleichzeitig wurden die Treppe und die Terrasse gegossen sowie ein Geländer montiert. Zwischen 1983 und 2005 befand sich dort eine „Zettelmission": Gläubige konnten sich dort aus einem offenen Briefkasten mit Bibelzitaten und Lobpreisungen der Marienschwestern aus Darmstadt-Eberstadt versorgen. Finden Sie die…

Orientalisches Heisje © Michael Jung

Westhofen

Orientalisches Heisje

Das Orientalische Heisje   Hier sieht man ein gedrungenes Tonnendachhäuschen, welches ebenfalls im Jahre 1766 von Unterfauth Hirschel in Auftrag gegeben wurde. Es besteht aus drei Wänden, die Türöffnung zeigt Richtung Süden. Der Türrahmen stellt eine Besonderheit dar, da er die Form eines Zwiebelturms erahnen lässt. Höhe: 185 Gemarkung: "Auf dem Staatsbühl" Flurnamen: 1382: off Stahelbohel 1399: an stahelbuhel 1400: uff dm Stahelsbuhel 1600: uf dem Staßbühel 1681:…

unvollendetes Heisje © Michael Jung

Westhofen

Unvollendetes Heisje

Das Unvollendete Heisje Das Wingertsheisje wurde vermutlich 1918 errichtet und 1967 mit dem Bau der Giebelwand erweitert. Der Wingert war im südlichen Bereich ursprünglich ein Steinbruch, das Heisje diente eventuell als Unterstand für die Arbeiter. In den 60er Jahren wurde die Grube verfüllt und als Wingert angelegt. 2019 wurde die Sonnenuhr in Betrieb genommen. Höhe: 182 Gemarkung: "Auf der Steingrube" Geschichte / Geschichten / Anekdoten: Der Wingert war bis in die 1960er Jahre ein Steinbruchbetrieb…

Haus No 3 © Jehl

Westhofen

Haus No. 3

Von dem ehemals großen Gutshof, der mit seinen Höfen, Baulichkeiten und Gartenanlagen bis zum Seebach reichte, ist nur noch dieses barocke Wohngebäude, das Stammhaus der Familie Orb, erhalten. Einige Gebäudeteile, wie die Kelleranlagen und der ins Haus integrierte Treppenturm, reichen bis ins 16. Jh. zurück. Bemerkenswert sind der schöne Torbogen und der aufwendige barocke Hauseingang, beidseitig verziert durch Nischenfiguren mit Löwenköpfen. Heute werden in den Räumen Wohnkultur vergangener…

Chinesisches Heisje © Michael Jung

Westhofen

Chinesisches Heisje

Das Chinesische Heisje   Dieser Trullo mit Spitzdach wurde aus Bruchsteinen auf die Erde gebaut. Die Kuppel ähnelt der Form eines chinesischen Hutes. Sehr wahrscheinlich wurde es Ende des 18. Jahrhunderts erbaut. Im Inneren verewigte sich Paul von Rebezky am 17.03.1932. Aus verarmtem ungarischem Adel stammend, arbeitete er im Weingut Albert Wechsler in Osthofen. Höhe: 174 Gemarkung:  "Auf der Steingrube" Geschichte / Geschichten / Anekdoten: Im Inneren befinden sich Liebeserklärungen und es verewigte sich…

Katholische Kirche © Fehlinger

Westhofen

Katholische Kirche

Die Kirche wurde 1712 anstelle der zerstörten Michaeliskapelle errichtet und später mit neugotischen Formen umgebaut sowie erweitert. Unter dem Langhaus befindet sich ein gewölbtes, mittelalterliches Beinhaus. Dort sind aufgrund der räumlichen Enge des Friedhofes, die bei Neubestattungen ausgegrabenen Gebeine gesammelt und aufbewahrt. Von ihm wird bereits 1496 berichtet. Später wurde es aufgegeben und geriet in Vergessenheit. Erst 1981 wurde es bei Bauarbeiten wieder entdeckt. Geschichte / Geschichten /Anekdoten:…

Vierecks-Heisje © Michael Jung

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Vierecks-Heisje

Das Vierecks-Heisje   Auf dem eingebauten Firstabschlusstein steht die Jahreszahl 1891. Jedoch soll das Heisje tatsächlich erst 1920 erbaut worden sein. Die Besonderheit dieses Heisjes ist, dass es sich nur zur Hälfte im Privatbesitz des Weinguts Christian Weinbach befindet. Die andere Hälfte hat der Winzer gepachtet. Höhe: 215 Gemarkung: "Im Kelterstein" Wissenswertes: Gebaut wurde das Heisje ca. 1920. Es besteht zum gößten Teil aus Bruchsteinen und die Rahmen und Ecken aus Backsteinen. Das…