


1741 auf dem Gebiet des Pfalzhofs für den greiffenclauischen Amtmann erbauter Verwaltungssitz. Nach Erwerb durch die Gemeinde im Jahr 1853 Rat- und Schulhaus. Seit 1984 auch Heimatmuseum.

Das römische Frauengrab liegt am Eingang des Friedhofs im Ortsteil Heßloch. Nach den Grabbeigaben wird der Zeitpunkt der Bestattung im dritten Jahrhundert nach Christus datiert.

Nördlich und südlich der Basilika, mit Verbindung zum unterirdischen Pilgergang der Stollenkrypta, befinden sich der Lambertusbrunnen und der Aegidiusbrunnen (Gedd´schesbach). Die Erbauungszeit dieser historischen und wasserreichen Waschbrunnen ist unbekannt. Im Morgenbuch ist der “Göttgensbach” schon 1688 erwähnt. Die Quelle des Lambertusbrunnens könnte bereits ein Heiligtum der Römer gewesen sein.

Die Kellergasse verläuft an der südlichen Stützmauer des Marktplatzes. Hier befinden sich die Zugänge zu zwölf Gewölbekellern, die bereits um 1600 erwähnt wurden und weit unter den Marktplatz reichen. Sie bilden einen Teil des früher weit verzweigten und miteinander verbundenen Kellersystems, einer weiteren Besonderheit des Winzerortes. Noch heute werden einige der Keller zur Weinlagerung genutzt und können während des jährlich zum Traubenblütenfest stattfindenden Kellerrundganges…

Weithin sichtbar steht der 38 m hohe Kirchturm der evangelischen Kirche, die nach 17 Monaten Bauzeit 1910 eingeweiht wurde. Die Orgel, das Deckengemälde und die bunten Fenster strahlen eine besondere Schönheit aus. Das Innere der Kirche ist nach dem sog. „Wiesbadener Programm“ ausgestaltet. Dementsprechend bilden Altar, Orgel und Kanzel eine Einheit, indem sie auf einer Blickachse liegen.

Die Statue an der Weed ist einer konkreten Person nachempfunden, dem Gemeinde- und Polizeidiener, ‘Ausscheller‘ öffentlicher Bekanntmachungen und Gundersheimer Original der 50er und 60er Jahre, Peter Stelzer. Die Idee zu der Skulptur des Mainzer Bildhauers Reinhold Petermann kam vom Gundersheimer Heimatverein, der mit Vereinsmitteln und Spenden aus der Bevölkerung das Standbild realisieren ließ.

Erste urkundliche Erwähnung 1070. Außergewöhlich ist das 12 x 6 m große Altarbild der Künstlerin Damaris Wurmdobler. Hier vereinigt sich religiöse Vorstellung mit dem Ortsnamen Hochborn.

Diese Kirche wurde um 1726 gebaut. Die Grundsteinlegung für den Kirchturm erfolgte im Jahre 1891, als Baumaterial wurden Gundersheimer Kalkbruchsteine verwendet. Das Kirchenschiff musste aufgrund von Problemen im Untergrund wiederholt grundlegend renoviert werden. In der Kirche befinden sich eine Stumm-Orgel aus der Mitte des 18. Jahrhunderts und ein Altarkreuz des Gundersheimer Restaurators und Schnitzers Ludwig Keiper.