Frühling im Wonnegau, © Michael Jung© Michael Jung
Kirschbühl Hohl © Michael Jung

Westhofen

Kirschbühl Hohl

Die Kirschbühl Hohl Um die Entstehung eines Holwegs zu beschreiben, kommt man nicht umhin auch einen Blick auf den Löss zu werfen. Der Löss der in der letzten Eiszeit zu uns geweht wurde, besteht zu 20% aus Kalk und bleibt durch seine kantige Form gut in an Abbruchkanten und in den Holwegen standfest stehen. Durch das Befahren von Hohlwegen mit Fahrzeugen, in früheren Jahren mit Furhwerken und Vieh, wird der Löss gelöst und wird zu Staub. Bei Starkregen wird dann die lose Erde weggetragen und somit werden die Wege immer tiefer - ein…

Wasserhaus © Michael Jung

Westhofen

Wasserhaus

Wasserhaus       Zur Wasserversorgung für Westhofen im Jugendstil 1905 erbaut. In den 1960 reuchte der Druck nicht mehr aus und wurde stillgelegt. Geschichte und Geschichten Weithin sichtbar steht das Wasserhaus von 1905, erbaut im Jugendstil, spiegelt es das Selbstverständnis der damaligen Zeit wieder. Wilhelm II strebte zur Grossmacht, rüstete auf, annektierte Land in Übersee und baute. Immer stellten die Bauten das Denken der jeweiligen Zeit und deren Herrscher dar; so auch unser…

Galle Blick 2 © Michael Jung

Westhofen

Gallé-Blick

Gallé-Blick   Bevor die Familie Gallé das Heisje erwarb, war es fast vollständig verfallen. Seitdem wurde es restauriert und wird liebevoll in Schuss gehalten. Über der Tür befindet sich das Familienwappen der Gallés mit der Jahreszahl 1988. Das abgesetzte Vordach soll die Form eines Fasses darstellen. Höhe: 186 Gemarkung: "Am Hinkelstein" Geschichte / Geschichten /Anekdoten: Das Heisje war fast vollständig verfallen und wurde durch das Wingut Gallé liebevoll…

Chinesisches Heisje © Michael Jung

Westhofen

Chinesisches Heisje

Das Chinesische Heisje   Dieser Trullo mit Spitzdach wurde aus Bruchsteinen auf die Erde gebaut. Die Kuppel ähnelt der Form eines chinesischen Hutes. Sehr wahrscheinlich wurde es Ende des 18. Jahrhunderts erbaut. Im Inneren verewigte sich Paul von Rebezky am 17.03.1932. Aus verarmtem ungarischem Adel stammend, arbeitete er im Weingut Albert Wechsler in Osthofen. Höhe: 174 Gemarkung:  "Auf der Steingrube" Geschichte / Geschichten / Anekdoten: Im Inneren befinden sich Liebeserklärungen und es verewigte sich…

Zweiraum-Heisje © Michael Jung

Westhofen

Zweiraum Heisje

Das Zweiraum-Heisje   Dieses Heisje besteht aus Bruchsteinen und aus Backsteinen im „Reichsformat". Es handelt sich um per Gesetz (1872) normierte Ziegeln (Reichsziegeln) mit einem festen Maß von 24cm x 12cm x 6,5 cm. Der hintere Raum ist ein reiner Erdraum. Architektonisch bemerkenswert ist auch die Eingangstür mit dem zusätzlichen Oberlicht. Heute wird das Kleinod vom Weingut Wittmann gepflegt. Auf der Bank direkt neben dem Heisje kann man Ruhe und die unbeschreibliche Aussicht genießen. Höhe:…

Siedlungsstein © Michael Jung

Westhofen

Siedlungsstein

Der Siedlungsstein     Vor etwa 7000 Jahren siedelten hier bereits Menschen. Sie bewohnten so genannte Langhäuser, die Wohnraum, Lager und Stallung zugleich waren. Dieser Stein wurde zur Erinnerung an die nachweislich ältesten Siedler Westhofens erstellt. Beachten Sie auch die Inschrift der von Herrn Hilgert gespendeten Platte. Die Inschrift der Platte lautet: Hier siedelten vor etwa 7000 Jahren erste Ackerbauern und Viehzüchter der Jungsteinzeit, Bandkeramik und Hinkelsteinkultur. Auf einem der Fotos…

Haus No 3 © Jehl

Westhofen

Haus No. 3

Von dem ehemals großen Gutshof, der mit seinen Höfen, Baulichkeiten und Gartenanlagen bis zum Seebach reichte, ist nur noch dieses barocke Wohngebäude, das Stammhaus der Familie Orb, erhalten. Einige Gebäudeteile, wie die Kelleranlagen und der ins Haus integrierte Treppenturm, reichen bis ins 16. Jh. zurück. Bemerkenswert sind der schöne Torbogen und der aufwendige barocke Hauseingang, beidseitig verziert durch Nischenfiguren mit Löwenköpfen. Heute werden in den Räumen Wohnkultur vergangener…

Historischer Marktplatz 4 © Isabella Heider

Westhofen

Historischer Marktplatz

Die Ortsgemeinde Westhofen bekam 1334 Marktrechte verliehen. Der Marktplatz steht heute als bauliche Gesamtanlage unter Denkmalschutz und ist in seiner Geschlossenheit einer der schönsten in Rheinhessen. Früher wurden auf dem unteren Teil, dem Gänsemarkt, Wochen- und Jahrmärkte abgehalten. Der obere Bereich diente als Kirchhof und Begräbnisplatz. Die Grundzüge seiner Gestaltung erhielt der Platz 1832. In der angrenzenden Bebauung haben sich Architekturbestandteile vom 16. bis zum frühen 19. Jh. erhalten.…