Frühling im Wonnegau, © Michael Jung© Michael Jung
Oberes Brunnenheisje © Michael Jung

Westhofen

Oberes Brunnenheisje

Das Obere Brunnenheisje   Dieses Wingertsheisje wurde bereits im frühen Mittelalter erbaut, nachdem die Quelle bereits in der Römerzeit gefasst wurde. 1980 wurde es durch die Gemeinde Westhofen restauriert. Ursprünglich gab es einmal zwei Brunnenhäuschen, dieses hier ist das „Obere". „Das Untere" wurde leider verfüllt. Höhe: 219 Gemarkung: "Oben rechts am Alzeyer Pfad" Geschichte / Geschichten / Anekdoten: Inschrift der Platte: Hier hat der Sage nach der Klapperstorch die Kinder…

Historischer Marktplatz 4 © Isabella Heider

Westhofen

Historischer Marktplatz

Die Ortsgemeinde Westhofen bekam 1334 Marktrechte verliehen. Der Marktplatz steht heute als bauliche Gesamtanlage unter Denkmalschutz und ist in seiner Geschlossenheit einer der schönsten in Rheinhessen. Früher wurden auf dem unteren Teil, dem Gänsemarkt, Wochen- und Jahrmärkte abgehalten. Der obere Bereich diente als Kirchhof und Begräbnisplatz. Die Grundzüge seiner Gestaltung erhielt der Platz 1832. In der angrenzenden Bebauung haben sich Architekturbestandteile vom 16. bis zum frühen 19. Jh. erhalten.…

Katholische Kirche © Fehlinger

Westhofen

Katholische Kirche

Die Kirche wurde 1712 anstelle der zerstörten Michaeliskapelle errichtet und später mit neugotischen Formen umgebaut sowie erweitert. Unter dem Langhaus befindet sich ein gewölbtes, mittelalterliches Beinhaus. Dort sind aufgrund der räumlichen Enge des Friedhofes, die bei Neubestattungen ausgegrabenen Gebeine gesammelt und aufbewahrt. Von ihm wird bereits 1496 berichtet. Später wurde es aufgegeben und geriet in Vergessenheit. Erst 1981 wurde es bei Bauarbeiten wieder entdeckt. Geschichte / Geschichten /Anekdoten:…

Haus No 3 © Jehl

Westhofen

Haus No. 3

Von dem ehemals großen Gutshof, der mit seinen Höfen, Baulichkeiten und Gartenanlagen bis zum Seebach reichte, ist nur noch dieses barocke Wohngebäude, das Stammhaus der Familie Orb, erhalten. Einige Gebäudeteile, wie die Kelleranlagen und der ins Haus integrierte Treppenturm, reichen bis ins 16. Jh. zurück. Bemerkenswert sind der schöne Torbogen und der aufwendige barocke Hauseingang, beidseitig verziert durch Nischenfiguren mit Löwenköpfen. Heute werden in den Räumen Wohnkultur vergangener…

Zweiraum-Heisje © Michael Jung

Westhofen

Zweiraum Heisje

Das Zweiraum-Heisje   Dieses Heisje besteht aus Bruchsteinen und aus Backsteinen im „Reichsformat". Es handelt sich um per Gesetz (1872) normierte Ziegeln (Reichsziegeln) mit einem festen Maß von 24cm x 12cm x 6,5 cm. Der hintere Raum ist ein reiner Erdraum. Architektonisch bemerkenswert ist auch die Eingangstür mit dem zusätzlichen Oberlicht. Heute wird das Kleinod vom Weingut Wittmann gepflegt. Auf der Bank direkt neben dem Heisje kann man Ruhe und die unbeschreibliche Aussicht genießen. Höhe:…

Orientalisches Heisje © Michael Jung

Westhofen

Orientalisches Heisje

Das Orientalische Heisje   Hier sieht man ein gedrungenes Tonnendachhäuschen, welches ebenfalls im Jahre 1766 von Unterfauth Hirschel in Auftrag gegeben wurde. Es besteht aus drei Wänden, die Türöffnung zeigt Richtung Süden. Der Türrahmen stellt eine Besonderheit dar, da er die Form eines Zwiebelturms erahnen lässt. Höhe: 185 Gemarkung: "Auf dem Staatsbühl" Flurnamen: 1382: off Stahelbohel 1399: an stahelbuhel 1400: uff dm Stahelsbuhel 1600: uf dem Staßbühel 1681:…

Peters Heisje 2 © Michael Jung

Westhofen

Peters Heisje

Peters Heisje Peters Heisje ist schon über 150 Jahre alt, es wurde ca. 1850 erbaut. Der Wingert, auf dem es steht, wechselte im Lauf der Jahre samt Häuschen mehrfach den Besitzer.   In den 50er Jahren gehörte das Gelände der Familie Käufer. Seit den 80er Jahren ist das Häuschen im Besitz des Bechtheimer Weinguts Antony. Höhe: 184 Gemarkung: "Am Hinkelstein" Geschichte / Geschichten / Anekdoten: 1935 erwarb der Westhofener Heinrich-Jakob Käufer den Wingert samt Wingertsheisje. Wenn…

ausgezeichnete Heisje © Michael Jung

Westhofen

Ausgezeichnetes Heisje

Das Ausgezeichnete Heisje Auch dieses Trullo gehört zu den von Unterfauth Hirschel in Auftrage gegebenen Trulli und wurde demnach 1766 erbaut.   „Ausgezeichnet" wurde es 1996 von der Weinbruderschaft Rheinhessen. Die Auszeichnungsplakette befindet sich links neben dem Eingang und beweist, dass es sich um ein prämiertes Weinbergshäuschen handelt. Höhe: 190 Gemarkung: "Am Moorstein" Gemarkung: 1282: Marstene 1509: morsteyn 1934: Am Moorstein 1953: Hinter dem Morstein Heute: Am Moorstein Hier…