Frühling im Wonnegau, © Michael Jung© Michael Jung
Seebachquelle 1 © Michael Jung

Westhofen

Seebachquelle

An der Seebachquelle hat alles begonnen Die Menschen kamen schon in der Steinzeit an diese Stelle, siedelten sich an, bauten Häuser, kultivierten die Landschaft. Die Seebachquelle ist eine artesische Verwerfungsquelle. Das Wasser kommt aus tiefst gelegenen Wasservorkommen und könnte 10.000 Jahre alt sein. Die Qualität direkt am Austritt ist gleichzusetzen mit Mineralwasser. Die Seebachquelle ist mit 5.000 m3 Wasser pro Tag die bedeutendste und wasserreichste Quelle Rheinhessens. die Wassertemperatur beträgt konstant 9…

Kneipp Anlage © Michael Jung

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Kneipp-Gesundheitsanlage

Kneipp-Gesundheitsanlage Bitte Folgendes beachten: Wichtiges Prinzip bei der Anwendung kalten Wassers ist ein vorher aktiv erwärmter Körper. Armbad oder Fußbad niemals mit kalten Händen oder Füßen beginnen! Wenn Sie also noch nicht warm sind, holen Sie dies jetzt durch flotte Bewegung, wie Gymnastik oder Laufen nach. Wassertreten: die Füße mit jedem Schritt aus dem Wasser heben (Storchengang). Nur so lange im Wasser bleiben, bis ein starker Kältereiz in den Beinen eintritt.…

Mainzer Tor © Michael Jung

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Mainzer Tor

Standort des Mainzer Tores Das von einem Turm flankierte Pfortenhaus hatte ursprünglich hochragende Treppen-Giebel. Nach Beschießung durch spanische Artillerie im Jahre 1621 wurde es in bescheidenerer Form erneuert. Über dem Tor wohnte ein Pförtner. Noch bis 1806 hatter es "abends präcis 10:00 Uhr" zu schließen. Abgebrochen 1898

Kommandozentrale © Michael Jung

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Kommandozentrale

Die Kommandozentrale   Dies ist eins der neun Wingertsheisjer, die 1766 von Unterfauth Hirschel in Auftrag gegeben wurden. In diesem befindet sich die Kommandozentrale der Wingertschütz. In der Treppe findet man die Jahreszahl 1977, scheinbar das Jahr der Renovierung. Hierbei wurde nur das Dach komplett verputzt. Damit die Bruchsteinwand sichtbar bleibt, wurden die Fugen mit Zement ausgefugt. Höhe: 206 Gemarkung: "Oben rechts am Alzeyer Pfad" Wissenswertes: Die Weinbergshut - Der Schutz der Trauben vor dem…

Vierecks-Heisje © Michael Jung

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Vierecks-Heisje

Das Vierecks-Heisje   Auf dem eingebauten Firstabschlusstein steht die Jahreszahl 1891. Jedoch soll das Heisje tatsächlich erst 1920 erbaut worden sein. Die Besonderheit dieses Heisjes ist, dass es sich nur zur Hälfte im Privatbesitz des Weinguts Christian Weinbach befindet. Die andere Hälfte hat der Winzer gepachtet. Höhe: 215 Gemarkung: "Im Kelterstein" Wissenswertes: Gebaut wurde das Heisje ca. 1920. Es besteht zum gößten Teil aus Bruchsteinen und die Rahmen und Ecken aus Backsteinen. Das…

Orientalisches Heisje © Michael Jung

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Orientalisches Heisje

Das Orientalische Heisje   Hier sieht man ein gedrungenes Tonnendachhäuschen, welches ebenfalls im Jahre 1766 von Unterfauth Hirschel in Auftrag gegeben wurde. Es besteht aus drei Wänden, die Türöffnung zeigt Richtung Süden. Der Türrahmen stellt eine Besonderheit dar, da er die Form eines Zwiebelturms erahnen lässt. Höhe: 185 Gemarkung: "Auf dem Staatsbühl" Flurnamen: 1382: off Stahelbohel 1399: an stahelbuhel 1400: uff dm Stahelsbuhel 1600: uf dem Staßbühel 1681:…

ausgezeichnete Heisje © Michael Jung

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Ausgezeichnetes Heisje

Das Ausgezeichnete Heisje Auch dieses Trullo gehört zu den von Unterfauth Hirschel in Auftrage gegebenen Trulli und wurde demnach 1766 erbaut.   „Ausgezeichnet" wurde es 1996 von der Weinbruderschaft Rheinhessen. Die Auszeichnungsplakette befindet sich links neben dem Eingang und beweist, dass es sich um ein prämiertes Weinbergshäuschen handelt. Höhe: 190 Gemarkung: "Am Moorstein" Gemarkung: 1282: Marstene 1509: morsteyn 1934: Am Moorstein 1953: Hinter dem Morstein Heute: Am Moorstein Hier…

Pulverturm Westhofen

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Pulverturm mit alter Wehrmauer

Die ehemalige Befestigungsanlage wurde erstmals 1354 erwähnt und bestand aus einer turmbewehrten Mauer, sechs befestigten Toren, Gräben und einem Wall. Die Wehrgänge (Letzen) umzogen früher den gesamten Flecken. Reste der Mauer kann man heute noch in der Straße “An der Letze" besichtigen. Sie trägt verschiedene Inschriften über Zerstörung und Wiederaufbau. Dort befindet sich auch der Pulverturm, der letzte erhaltene Wehrturm.